18.03.2011 - Lotta Malia ist da!
Unser IRONBABY startet ins Leben


Lotta
Nach 22-stündigen Wehenkampf war es soweit. Am 18.3.2011 um 21:51 Uhr startete unsere KLEINE mit 49cm und 3350g ins Leben. Es war eine unvergleichliche Grenzerfahrung, die alle bisherigen Erlebnisse übertroffen hat. Es ist das Schönste, was uns das Leben bisher bescherte. Diesen kleinen Fratz direkt nach der Geburt in den Armen zu halten und in die Augen zu schauen - unbeschreiblich. Mama, Papa und Lotta sind überglücklich und genießen nun die ersten drei Tage im Familienzimmer vom KK Ebersberg und freuen sich riesig darauf, bald zu dritt nach Hause zu fahren. Für Neugierige und Freunde sind einige Fotos der ersten 2 Lebenstage von Lotta in Vonnies BILDERORDNER.


08.03.2011 - ENDSPURT
Weltfrauentag

Tja, so langsam kommt die Phase des Endspurts, noch ca. 2 Wochen 'tapern' bis das Ziel erreicht ist. Die letzten Wochen ist der Bauch mächtig gewachsen und in der Kugel herrscht oft richtig Action - von wem sie das wohl hat ;-)?
Mittlerweile ist alles etwas beschwerlich geworden, die zusätzlichen Kilos machen sich ganz schön bemerkbar. An richtiges 'Training' ist natürlich nicht mehr zu denken, aber  das tägliche 'Bewegungstraining' gehört noch immer zum Alltag, was ich auch nicht missen möchte. Schwangerschaft2Besonders das Schwimmen ist total angenehm, auch wenn die Wasserlage nicht mehr gerade vorbildlich ist und ich mir vorkomme wie Balu der Bär, und hilft einfach super bei Verspannungen und Rücken- schmerzen. Auch  leichtes Kraft- und Ergometertraining sind kein Problem, wenn die Einheiten auch immer kürzer werden.  Zusätzlich verbringe ich viel Zeit mit Yoga und Entspannungstraining eine super Möglichkeit, um die Akkus regelmäßig wieder aufzuladen. Die letzen Monate sind nur so dahingeflogen - unglaublich! Regensburg ist bereits 7,5 Monate her. Schwangerschaft1Ich freue mich schon wieder riesig auf die ersten richtigen Rad- und Laufeinheiten im Sommer. Aber natürlich freuen wir uns gerade noch viel mehr auf unseren kleinen Fratz, der unsere Welt bestimmt erst einmal ganz schön durcheinander bringen wird.




20.09.2010 - PLANÄNDERUNG
und die Erklärung für Regensburg

Im Tagebuch steht jetzt die Antwort, warum ich in Regensburg meine Leistung nicht ganz abrufen konnte. Manchmal kommt es eben anders. Viel Spass bei lesen.

01.08.2010 - IRONMAN  REGENSBURG
Endlich als Profi beim IRONMAN

regensburgDie Beine sind schwer, der Kopf zufrieden. Am Sonntag startete ich endlich wieder bei einem IRONMAN, das Comeback als Profi. Es war das Premiere-Rennen in Regensburg. Auch wenn ich insgesamt gesehen meine Leistungsstärke nicht ganz abrufen konnte, kam am Ende noch ein 3. Rang im Profifeld heraus.
Das Schwimmen forderte durch den Massenstart eine Menge "Selbstverteidigung" und zusätzliche Kraft. Beim Radfahren konnte ich meine Position halten und als 7. auf die Laufstrecke gehen. Obwohl der Marathon nicht optimal lief, verbesserte ich meine Position noch um einige Plätze. In der letzten Laufrunde überholte mich überraschend noch eine Altersklassenathletin, so dass ich insgesamt den 4. Platz belegte. Siegerin des Premiere-Rennens wurde die Lokalmatadorin Sonja Tajsich.

11.07.2010 -  START-ZIEL-SIEG
Kurztriathlon in Karlsfeld


aokBei über 30°C Hitze nahm ich heute am Karlsfelder Triathlon nördlich von München teil. Es sollte der letzte Test vor meinem IRONMAN 2010 sein. Die Gesundheitskasse AOK war Mitsponsor der Veranstaltung und ich startete für das "AOK-Team", das aus 7 Athleten  bestand.karlsfeld
Nach dem Schwimmen hatte ich schon ein gutes Polster von 2 Minuten und konnte den Vorsprung bis zum Ende noch auf 8 Minuten ausbauen. Im Ziel gab es dann genug "Elektrolyte" in einem 3l Weißbierglas und der riesige Flüssigkeits- verlust konnte schnell wieder ausgeglichen werden.

Generalprobe bestanden !!

07.06.2010 -  70.3 RAPPERSWIL-JONA
Halb-Ironman am Zürichsee

Am Sonntag startete ich beim Halb-Ironman in Rapperswil-Jona am Zürichsee. Es sollte ein Formtest auf der "langen Strecke" sein. Leider lief vieles nicht optimal und ein Raddefekt kam auch noch dazu. Am Ende belegte ich den 6. Platz bei den Profifrauen und musste das Rennen unter "wieder was gelernt" abhaken. Mein umfangreicher Bericht ist im Tagebuch zu finden.


23.05.2010  -  SCHWIMMEQUIPMENT von HEAD
Neuer Ausrüster

Für die kommende Saison konnte ich einen weiteren Partner gewinnen. Mein komplettes Schwimmequipment wird mir nun von HEAD gestelllt, die seit Anfang 2010head auch Produkte im Schwimmbereich anbieten.



17.05.2010  -  MEIN NEUER RENNER
KRAFTSTOFF als Radsponsor

kraftstoffSeit heute kann ich beim Training und bei Windschattenrennen mein neues, einzigartiges Rennrad der Marke KRAFTSTOFF präsentieren. Der Bikehersteller aus dem österreichischen Dornbirn in der Nähe vom Bodensee hat mir sein Top-Rennrad R1 EVO mit Speziallackierung und besten Komponenten zur Verfügung gestellt. Ich freue mich riesig auf die ersten Ausfahrten mit der Rennmaschine.


13.05.2010  -  ERSTER FORMTEST
Citytriathlon Amberg

Endlich. Der erste Wettkampf für 2010. Spontan haben wir als ersten Formtest einen Wettkampf in das Training eingebaut, den 23. Citytriathlon Amberg. Unter grausamen Wetterbedingungen, ca. 10 Grad und Regen, hieß es 1,5 Kilometer im Freibad Amberg zu schwimmen, 40 Kilometer durch das hügelige Umland zu radeln und abschließend 2 Runden durch die Amberger Altstadt zu laufen.
Nachdem das Schwimmen erstaunlich gut lief und ich als erste Frau 
aus dem Becken steigen konnte, war das Radfahren bei der Kälte sehr ungemütlich und zäh. Unterwartet erreichte  ich trotzdem als Fühambergrende die 2. Wechselzone.
Durchgefroren und un-
k
oordiniert ging ich die erste Laufrunde relativ vorsichtig an, konnte aber in der zweiten Runde das Tempo stei-
gern und so mit einer Minute Vorsprung die Ziellinie überqueren.  
Überglücklich wurde mir im Ziel ein volles 2- Liter-Weissbier-Glas überreicht.
Die Ernüchterung folgte leider später bei der Siegerehrung, wo ich nur als 2. aufgerufen wurde. Erst hier wurde mir mitgeteilt, dass mir 2 Minuten auf die Radzeit wegen Windschattenfahren zugerechnet wurden, und ich so meinen ersten Platz verloren habe. In meinen Augen nicht wirklich fair, da die überholenden Männer sich ständig vor mir einreihten und ich dadurch den 10-Meter-Mindesabstand manchmal für kurze Zeit nicht einhalten konnte.
Besonders ägerlich, da ich  während des Rennens nichts von der Strafe wußte, sonst hätte ich beim Laufen noch mehr ansporn gehabt und vielleicht mehr Gas gegeben. Nichtsdestotrotz war es ein guter Einstieg und vor allem ein wichtiger Formtest für die nächsten Trainingswochen und anstehenden Wettkämpfe.

02.05.2010  -  AB IN DIE BERGE
Kurztripp nach Südtirol

Kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen für drei Tage einige Freunde aus Stuttgart zu besuchen, die gerade im Trainingslager am Kalterer See sind. Es ging kreuz und quer durch die Dolomiten, und das bei herrlichstem Sonnenschein. Es hat riesig Spass gemacht mal wieder ordentlich Höhenmeter zu sammeln, aber nach drei Tagen sind die Beine doch etwas schwer und ich bin froh, wieder im flachen Münchner Umland zu sein.

26.04.2010  -  TRAININGSCAMP MÜNCHEN
Trainingswochenende mit neuem Verein SC Riederau

Endlich habe ich einige meiner neuen Verinskollegen und -kolleginnen vom SC Riederau bei einem kurzen Trainingscamp in Oberschleißheim bei München kennengelernt. Das Areal an der Regattastrecke war ideal für das geplante Wechsel- und Koppeltraining. Nach all den Grundlagenkilometern eine angenehme, aber sehr ungewohnte Belastung.
Ich hoffe, dass ich nun für die Zukunft einige neue Trainingspartner hier in München gefunden habe.

Super glücklich bin ich über drei neue Partner für die kommende Saison.
Der Bekleidungshersteller RONO bietet mir mit seiner großen Auswahl das perfekte Paket an Lauf- und Triathlonbekleidung.
Außerdem wurden Kooperationen mit der
AOK BAYERN und der PROVINZIALVERSICHERUNG LÖHNE  vereinbart.
Vielen Dank schon mal auf diesem Wege.


18.04.2010  -  ZURÜCK IN MÜNCHEN
Trainingslager Lanzarote & Mallorca

bikae-lanzaNach einer längeren Trainingslagerphase heißt es nun weider Heimtraining in Markt Schwaben.
Nach all den Wochen in der Sonne und vielen Trainings- einheiten in der Gruppe, fällt es zunächst schwer, wieder alleine und ohne Partner
zu traineren. 
Im Februar war ich als Guide für das Corpus Team um Jürgen Seßner und Heidi Jesberger im Club La Santa auf Lanzarote. 
Nur gut, dass ich schon einige Radkilometer in den Beinen hatte, das sehr wellige Gelände und der Wind haben vor allem die Radausfahrten oft zu einem kleinen Kraftakt gemacht. Aber das Trainingslager war super und ich habe mal wieder sehr viele nette Leute kennengelernt.
Leider habe ich mir in der zweiten Woche,
wie viele andere Campteilnehmer, einen Virus eingefangen, so dass ich zu einigen Ruhetagen gezwungen wurde, was nicht gerade einfach ist, wenn alle anderen den ganzen Tag am Trainieren sind.
Nach meiner Ankunft in Deutschland ist der Virus dann erst richtig ausgebrochen und ich musste fast 8 Tage das Bett hüten.
Insgesamt habe ich am Ende nahezu 6 Wochen mit den Viren gekämpft. Auch im folgenden Trainingslager auf Mallorca war ich noch nicht richtig gesund und mußte das Training zunächst sehr vorsichtig angehen.
Die ersten 2 Wochen war ich  Guide bei Manu Sports.
Das Wetter war vom ersten Tag an super, zwar nicht so warm wie auf den Kanaren, aber dafür ist Mallorca als Trainingsgebiet einfach unschlagbar. Die Landschaft ist traumhaft und super abwechslungsreich. Obwohl ich nun bestimmt schon 15 oder 20 mal auf der Insel zum Radfahren war,  finde ich doch jedes mal wieder neue Wege und schöne neue Plätze für eine Kaffeepause, Favorit ist und bleibt allerdings der legendere Mandelkuchen in Petra  ;-).
Für die meisten der 140 Campteilnehmer waren es nach all den kalten Wintermonaten die ersten Sonnenstrahlen des Jahres, dementsprechend gut war auch die Stimmung und die Trainingsmotivation.
Die Zeit verging wie im Flug. Nachdem ich mich in der 2. Woche endlich wieder völlig gesund gefühlt habe, beschloss ich kurzfristig, noch ein paar Tage zu verlängern und das schöne Wetter und vor allem die guten Trainingsbedingungen auszunutzen. Was im nachhinein die absolut richtige Entscheidung war. Da zu dem Zeitpunkt auch das Pro Training Tours Camp war, hatte ich auch für die restliche Tage noch super Trainingspartner. Auch Ralf Ebli war als Camptrainer vor Ort, so dass wir das Training immer perfekt anpassen und abstimmen konnten.

Nun bin ich seit fast einer Woche wieder in der Heimat und es hat sich einiges getan.
Nach langen hin und her habe ich entschieden, nicht für das Damenteam "Fahrradbiometrie" an den Start zu gehen, sondern die Saison ohne Team und mit eigenen Partnern zu bestreiten.
Mehr dazu in einigen Tagen.


31.1.2010  - KLIMASCHOCK
Von der Sonne in den Münchner Schnee

Nach einem zweiwöchigen Trainingslager auf Fuerteventura ist Yvonne gestern im weißen Münchnen gelandet. Die von Pro.Training Tours organisierte Reise und das von Ralf Ebli geleitete Training stand ganz unter dem Aspekt: Grundlagenaufbau. Der oft sehr harte Einstieg in das Training fiel aufgrund der lustigen Trainingsgruppe diesmal leicht. Mit großer Motivation startet Yvonne jetzt wieder mit dem Heimattraining.

Vonnie-Ebli


28.12.2009  -  MANNSCHAFT & VEREIN 2010
Neues Triathlon-Damen-Team

Yvonne hat kurz vor der Weihnachtszeit weitere Weichen für die Saison 2010 gestellt. Nach langer Überlegung hat sie sich für den Triathlonverein SC Riederau in der Nähe von München entschieden. Dadurch hat Yvonne jetzt wieder einen Verein, der mit kurzer Anreise erreicht werden kann und hat so die Möglichkeit, einen intensiveren Kontakt zu pflegen. Auch ein Start bei Ligawettkämpfen ist mit wenig Aufwand möglich. Der SC Riederau ist einer der Spitzenvereine in Bayern.

2010 wird es ein reines Damen-Langstrecken-Team in Deutschland geben und Yvonne ist mit dabei. Unter der Leitung von Jens Machacek wird ein Team aufgebaut, dass aus erfahrenen Profiathletinnen und Nachwuchstalenten besteht. Außerdem wird  sich das Team und die Mitglieder für das Kinder- und Jugendwerk "Die Arche" engagieren. Mit diesem Konzept ist das Team einzigartig.
Somit sind alle wichtigen Entscheidungen getroffen und durch das neue Team auch das Material für 2010 gesichert. Yvonne ist aber noch auf der Suche nach Sponsoren für Trainingslagerkosten usw.

14.11.2009  -  SAISONPLANUNG 
Wettkämpfe für 2010  sind festgelegt

Yvonne hat die trainingsfreie Zeit für die Wettkampfplanung und für die Sponsorensuche genutzt. Zusammen mit Trainer Ralf Ebli wurde entschieden, dass schon im Frühjahr ein IRONMAN absolviert werden soll. Ziel ist es, die Quali für HAWAII zu erreichen. Für das Material ist schon größtenteils gesorgt. Finanziell ist die Saison jedoch noch nicht abgesichert. Yvonne sucht deshalb verstärkt nach Geldsponsoren, um die Kosten für die Trainingslager und die Wettkämpfe zu minimieren.  
Nachdem die letzten Wochen von kurzen und leichten Trainings- und ein paar Technikeinheiten geprägt waren, beginnt nächste Woche wieder das strukturierte Training.


ERFOLGREICHES COMEBACK
Challenge Barcelona - Langdistanz am  4.Oktober 2009

rad-barcelonaDas langersehnte Comeback von Yvonne auf der Langdistanz ist geglückt. In Calella an der Costa Brava konnte Yvonne zeigen, dass sich die Arbeit der letzten Monate gelohnt hat. Das Schwimmen im Meer ist nicht Yvonnes Lieblingsdisziplin, dennoch konnte sie mit der ersten größeren Gruppe aus den Fluten steigen und mit nur wenig Rückstand auf die Radstrecke gehen. Auch die sehr flache Wendepunktstrecke direkt an der Küste war nicht das ideale Terrain, fühlt Yvonne sich in den Bergen doch wohler. Nach zwei guten Runden machte sich auf der letzten Radrunde der Magen bemerkbar und es musste eine Zwangspause eingelegt werden, bei der Yvonne 4 bis 5 Minuten auf die Konkurenz verlor. Diese Probleme blieben auch während des abschließenden Marathons ein ständiger Begleiter und fast jedes WC auf der Strecke wurde aufgesucht. Unter diesen Umständen den sechsten Platz zu erreichen, zeigt das starke Durchhaltevermögen der Triathletin. Natürlich ist  Yvonne enttäuscht über die verschenkte bessere Platzierung in Ihrem Comebackwettkampf. Das Wichtigste ist aber, dass Yvonne schon jetzt ihr altes Leistungsvermögen abrufen kann und keine muskulären und vor allem keine Knieprobleme während und nach dem Rennen auftraten. Jetzt erholt Yvonne sich noch ein paar Tage in Spanien und wird in Deutschland damit beginnen, die Rahmenbedingungen für die Saison 2010 zu schaffen. Dazu sind natürlich starke Partner und Sponsoren nötig. mehr im Tagebuch

SIEG IN PODERSDORF
Austria Triathlon - Mitteldistanz am  29.August 2009

Yvonne hat ihren ersten Halbdistanztriathlon im Comebackjahr erfolgreich absolviert. Der Wettkampf in Podersdorf, der parallel zur Langdistanz ausgetragen wurde, war jedoch nicht nur ein Formtest, sondern auch ein besonderes "Erlebnis". Mitten in die schönsten Sommertage platze eine Unwetterfront, die pünktlich Samstag früh in Poderdorf am Neusiedler See eintraf. Das Gewitter verzog sich rechtzeitig vorm Start und das Rennen konnte gestartet werden. Sturm und Wellen machten den See zu einem wütenden Meer. Auf dem Rad musste die Triathletin ständig gegen die heftigen Windböen kämpfen. Trotz dieser Umstände kam Yvonne mit der Spitzengruppe in die zweite Wechselzone, konnte nach ein paar Laufkilometern die Führung übernehmen und bis ins Ziel verteidigen. Mit einer unter diesen Bedingungen guten Endzeit von 4:48:52 belegte Yvonne den ersten Platz.
mehr im Tagebuch

STARNBERGER-SEE-SCHWIMMEN
Rüber und Zurück am  22.August 2009

Yvonne meldete spontan bei der Premiere des Starnberger-See-Schwimmen. Es ging von Possenhofen nach Leoni und wieder zurück. Mit einer Distanz von 4km entspricht die Strecke fast dem Ironman-Schwimmen und durch die Startzeit konnte auch das frühe Aufstehen einmal getestet werden. Regen und schlechte Sicht erschwerte jedoch die Bedingungen. Yvonne absolvierte diesen Formtest trotzdem erfolgreich und erreichte mit einer Zeit von etwas mehr als einer Stunde das Ziel und in der Frauenwertung den ersten Platz. Mehr Infos und Bilder unter:
http://www.starnbergersee-schwimmen.de


SIEG BEI DER REGIONALLIGA IN NRW
Sprintdistanz Steinbeck Triathlon; 28.Juni.2009

Yvonne konnte auch ihren zweiten Triathlon 2009 erfolgreich beenden. Beim dritten Wettkampf der Regionalliga der Frauen in NRW startete Yvonne  mit der Mannschaft EJOT Team TV Buschhütten ihres Vereins TV Germania Buschhütten. Schon beim Schwimmen im Mittellandkanal konnte sie sich einen Vorsprung erarbeiten. Durch eine starke Radleistung konnte dieser noch ausgebaut und mit einer soliden Laufleistung sicher ins Ziel gebracht werden. Nach 1:16:08 waren die 500m Schwimmen, 27km Rad und 5km Laufen bewältigt. Ihre Mannschaftskameradinnen Melanie Schwalbe und Ilka von Hubatius folgten auf den überragenden Plätzen 3 und 6 und sorgten somit für einen klaren Mannschaftssieg. Das TEAM liegt damit auf dem zweiten Platz der Regionalliga. 
Nach einem vierwöchigen Grundlagenblock steht der nächste Wettkampf im August an.
Siegerbild


YVONNE'S ERSTER TRIATHLON
Sprintdistanz beim Steinbergsee-Triathlon

Am 7. Juni hat Yvonne ihren ersten Testwettkampf nach 4 Jahren Pause bestritten. Das Ergebniss kann sich sehen lassen. Mit 1:00:47 kam Yvonne ins Ziel und belegte damit den 1. Platz bei Ihrem Comebackauftakt. Nur 7 Männer waren an diesem Tag schneller als die Siegerin. Yvonne's Fazit: "Ich hätte das Tempo noch ewig weiter laufen können, die Schnelligkeit ist noch nicht da." Auch die Wechsel waren noch nicht perfekt. Genau das sollte mit diesen Wettkampf auch getestet werden. Yvonne liegt damit optimal in Ihrer Vorbereitung. Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen COMEBACK.
mehr im Tagebuch 


YVONNE'S NEUE PARTNER
Neue Sponsoren und Partner für die Saison 2009

Durch den Umzug nach München hat sich der Weg zu Yvonne's Heilpraktiker und Therapeut RALPH FRANK (MOTERIUM) stark verkürzt. Die regelmäßigen  Kontrollen der Statik können jetzt öfter erfolgen, was bei den  hohen Trainingsbelastungen ein absoluter Vorteil ist.
Ein weiterer neuer Partner ist ELEONORE KEUPP, Heilpraktikerin aus Vaterstetten bei Müchen. Durch die enge Zusammenarbeit und eine komplette Ernährungsumstellung hat Yvonne endlich ihre Unverträglichkeiten und Allergien in den Griff bekommen. Jetzt steht sie Yvonne jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Die Firma ORTHOTHERAPIA aus Salzburg stellt Yvonne die notwendigen Nahrungsergänzungmittel zur Verfügung. Durch diese individuelle Versorgung an natürlichen Substanzen soll vor allem in umfangreichen Trainingsphasen die Gesundheit gefördert und erhalten werden.
Ein komplettes Paket der neusten POLAR Herzfrequenz- messgeräte ermöglicht Yvonne eine professionelle Trainingskontrolle und -steuerung.
Der Triathlon-Online-Shop MAGIC-SPORTFOOD unterstützt Yvonne mit modernen Triathlon-Equipment.  

mehr im Tagebuch

YVONNE STARTET WIEDER !
Die Saison 2009 findet mit Yvonne statt 

Nach einem aufregenden letzten Jahr mit Hochzeit und kompletten Neuanfang in München wird Yvonne wieder bei Triathlonwettkämpfen zu sehen sein. Im letzten Januar ist die Entscheidung für ein Comeback gefallen. Die Füße und Knie halten den nötigen Trainingsbelastungen stand und die Rahmenbedingungen für eine optimale Vorbereitung sind geschaffen. Yvonne startet in diesem Jahr für den TV Germania Buschhütten in der Liga. Großes Saisonziel ist der Challenge Barcelona am 4.Oktober. Bis dahin werden  einige Sprint- und Kurzdistanzen und eine Mitteldistanz auf dem Plan stehen. Damit das Comeback-Jahr optimal läuft wird die Trainingssteuerung von Ralf Ebli übernommen. Die Rückkehr zum Triathlon ist geschafft.

YVONNE IST UNTER DER HAUBE - HOCHZEIT IN VLOTHO
Große Hochzeit hoch über der Weser

Vlotho, 16. August 2008. Yvonne ist unter der Haube: Heute hat die 32-Jährige auf der Burg Vlotho hoch über der Weser ihrem langjährigen Freund Olaf das Ja-Wort gegeben. Bei herrlichem Sommerwetter fanden dabei sowohl die Trauung als auch die große Party, bei der auch zahlreiche Triathleten mitfeierten, unter freiem Himmel auf dem 141 Meter hohen Amtshausberg statt. Auch sportlich läuft es für die Siegerin des Ironman Switzerland 2004 wieder ganz gut. Zumindest ist Yvonne wieder im Grundlagentraining - und aufgegeben ist die Rückkehr in die Triathlon-Szene auch nach längerer Verletzungspause noch nicht.

 

NOCH KEIN LEISTUNGSSPORT - ABER YVONNE LEBT NOCH
Umzug nach Böblingen und lockeres Training

Stuttgart, 28. Februar 2008. Auch wenn's schwer fällt: Yvonne muss noch immer abwarten. An Leistungssport ist auch im Moment noch nicht zu denken, aber zumindest locker ist die Siegerin des Ironman Switzerland wieder aktiv. „Wir haben in den vergangenen Wochen die Statik umgestellt, um das Knie zu entlasten“, erklärt die 31-Jährige die aktuellen Schritte. „Hat auch was gebracht, aber jetzt müssen wir natürlich langsam wieder alles auf den alten Stand bringen, da hat der Körper natürlich einige Wehwehchen.“ Ansonsten geht's Yvonne aber gut. Aus Stuttgart zieht sie in den kommenden Wochen nach Böblingen. Dann verkürzt sich der tägliche Weg nach Tübingen entsprechend. „Jobmäßig läuft alles gut. Mal sehen, was ich langfristig so mache“, so Yvonne.

 

YVONNE MUSS VORERST DIE BEINE HOCHLEGEN
Nach der OP ist erneut Ruhe angesagt

Bielefeld, 15. Juni 2007. Abwarten und Tee trinken: Yvonne ist erneut zum Warten verdammt. Nach der gut verlaufenen Operation in Essen musste die 31-Jährige Triathletin erstmal versprechen, gar nichts zu tun. „Das fällt mir zwar jetzt schon schwer, aber nutzt ja nichts“, so Yvonne. In der Operation in Essen haben die Ärzte sich mit Plicasesektion, Hoffateilresektion, Miniskus Shrinking und Parelladenervierung beschäftigt. „Hört sich aber schlimmer an, als es war“, so Yvonne. „Das heißt, sie haben einiges Gewebe entfernen können, das teilweise schon mit dem Kreuzband verwachsen waren und Vernarbungen gelöst, die die Probleme eventuell verursacht haben könnten“, so die Zürich-Siegerin von 2004 bei der Erholung im heimischen Bielefeld.
Zeit genug, sich auch ausführlich mit dem Leben außerhalb des Sports zu beschäftigen. „Irgendwie ist nicht klar, ob wir jetzt in Stuttgart bleiben oder es doch nach München oder nach Norden geht“, so Yvonne. „Eigentlich war alles klar, jetzt fängt das Theater aber wieder von vorne los.“ Eine Entscheidung sollen die kommenden Wochen bringen - sowohl was das behandelte Knie als auch was die regionale Orientierung betrifft.

 

NEUER ANLAUF: OPERATION IM JUNI
Behandlung in Essen soll Besserung bringen

Stuttgart, 16. Mai 2007. Vom Gefühl, eine Triathletin zu sein, ist Yvonne auch weiterhin weit entfernt. Am 12. Juni nimmt sie nun in Essen einen neuen Anlauf, die Probleme mit dem Knie zu beheben. Für diesen Tag ist erneut eine Operation geplant. Nach ihrer Verletzungsgeschichte mischt sich aber auch Sorge in die Gedanken an die Behandlung: "Ich weiß selbst nicht so genau, ob ich mich darauf freuen soll oder ob ich die letzten Tage vorher noch genießen soll", so Yvonne. Bevor es auf den Operationstisch geht, geht es für Yvonne und ihren Freund jetzt erstmal in den Urlaub. Das Ziel ist für zwei Wochen das süditalienische Cilento.

 

SCHMERZFREIES TRAINING NICHT MÖGLICH
Yvonne sucht weiter nach nach einer Lösung für das Knie

Stuttgart, 21. April 2007. An ein geregeltes Training und an Wettkämpfe ist weiter nicht zu denken. „Ich fühle mich langsam so weit von der ganzen Szene entfernt, wie noch nie“, sagt Yvonne. Auf Grund andauernder Knieprobleme kann die 30-Jährige auch weiterhin noch nicht so trainieren, wie das für eine Fortsetzung ihrer Karriere notwendig wäre. „Statt dessen gibt's weiter Physiotherapie und Kraftaufbau“, so Yvonne. Gelöst hat beides die Probleme aber noch nicht. „Wahrscheinlich wird der Doc jetzt nochmals in das Knie ‚reinschauen‘. Das passt mir zwar irgendwie nicht, aber nutzt ja nichts“, sagt Yvonne. Ihren letzten großen Wettkampf hat Yvonne im Oktober 2004 beim Ironman auf Hawaii bestritten.

 

KEINE WETTKAMPFTERMINE IN PLANUNG
Fortsetzung der Karriere weiter offen

Stuttgart, 1. Januar 2007. Auch zum neuen Jahr gibt es noch keine definitiv positiven Nachrichten über eine Fortsetzung der Ironman-Karriere von Yvonne.

 

SCHLECHTER START INS NEUE JAHR
Trainingslager erneut abgesagt

Stuttgart, 1. Februar 2006. Kaum wieder in der Heimat war es für Yvonne auch mit der Ruhe wieder vorbei. Noch in den letzten Tagen des Winterurlaubs auf Texel haben sich die Probleme mit dem Knie wieder gemeldet. Inzwischen ist auch die Saison 2006 schon wieder in weite Ferne gerückt. "Es geht gar nichts mehr, ich kann nichtmal mehr schmerzfrei Treppensteigen", sagt Yvonne. "Langsam weiß ich nicht mehr, was ich machen soll", kämpft die 29-Jährige inzwischen mit heftiger Frustration. "Eigentlich ist alles wie vor der Operation." Dabei sah vor Weihnachten alles endlich einmal wieder besser aus. Aber nun sind die Probleme zurück. Inzwischen hat Yvonne auch das geplante Trainingslager storniert und sämtliche Planungen für diese Saison auf Eis gelegt. "Langsam weiß ich nicht mehr, wie ich mich noch motivieren soll, ich kann keine Ärzte mehr sehen."

 

RUHE ZUM JAHRESWECHSEL
Auszeit auf Texel

Texel, 1. Januar 2006. Mit viel Ruhe, frischer Luft, gelassenem Training und Entspannung ist Yvonne auf Texel ins neue Jahr gestartet. "Anfangs ist mir das mit der Entspannung gar nicht so leicht gefallen, es hat echt einige Tage gedauert, bis der Alltagsstress weg war", so Yvonne. Aber dann war es gut: "Etwas Sport, viel Schlaf, so könnte es weitergehen", sagt Yvonne

 

KEIN WEIHNACHTSSTRESS
Vor lauter Therapie bleiben Geschenke auf der Strecke

Stuttgart, 18. Dezember 2005. Von Weihnachtsstress keine Spur – dafür hatte Yvonne noch gar keine Zeit. Therapie, Training, Trainersuche, dazu noch der Job – bis jetzt gibt’s bei Yvonne keine Weihnachtsgeschenke. "Ich glaube, ich muss mal dringend in die Stadt und mich darum kümmern", so Yvonne. Etwas mehr Zeit wird Yvonne aber hoffentlich über die Weihnachtstage finden. Zusammen mit Freund Olaf und der Familie geht es zum Jahreswechsel für einige Tage nach Texel. "Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe dafür gar keine Zeit, aber ich freue mich drauf", sagt Yvonne.

 

KEINE LEICHTE SUCHE
Yvonne trainiert mich mehr bei Ingo Frantzki

Stuttgart, 12. Dezember 2005. Die Saisonplanung nimmt vorsichtig Gestalt an. „Zu Wettkämpfen kann ich noch nichts sagen, aber im Februar ist auf jeden Fall schonmal ein Trainingslager mit den Lemgoer Triathleten geplant“, sagt Yvonne. „Und danach muss ich mal schauen. Natürlich will ich gerne schon nächstes Jahr wieder eine Langdistanz machen. Aber jetzt muss ganz in Ruhe erstmal alles weiter heile und gut werden.“ Dafür sucht Yvonne momentan noch einen Trainer, da durch den Umzug nach Stuttgart die Zusammenarbeit mit Ingo Frantzki allein logistisch schwierig geworden ist. „Gar nicht so einfach“, hat Yvonne festgestellt.

 

VOLLES THERAPIE-PROGRAMM
Endlich Muskelkater statt Knieschmerzen

Stuttgart, 29. November 2005. Über Therapie zurück ins Training: Yvonne arbeitet hart an ihrem Comeback für die kommende Saison. „Wenn ich nicht nach Tübingen muss, bin ich im Moment zwei Mal pro Tag in der Therapie oder Reha“, sagt Yvonne. Auch eine Art von Training. In jedem Fall ein Programm, das Yvonne wieder zuversichtlich macht. „Das Training ist super hart, superviel Krafttraining, superviel Koordination“, sagt Yvonne. „Nicht einfach, aber ich kann mich immer weiter steigern und wenn das so weitergeht werde ich wohl bald eine begnadete Fußballerin oder Sprinterin.“
Was nicht von ungefähr käme, denn in der Rehagruppe arbeiten neben der Ironman-Siegerin von Zürich noch sieben Fußballer an ihrer Rückkehr in den Leistungssport. „Der Therapeut ist klasse und das Bein wird jede Woche belastbarer“, sagt Yvonne. „Im Moment zwickt es zwar noch an allen Ecken und Kanten weil mein Körper sich erstmal wieder an die ganzen Belastungen gewöhnen muß, aber das ist wohl ganz normal. Endlich tun wieder die Muskeln weh und nicht mehr das Knie!“

 

GEILES GEFÜHL
Yvonne darf wieder laufen

Stuttgart, 22. November 2005. Yvonne darf endlich wieder laufen. „Geiles Gefühl“, macht sie aus ihren Emotionen dazu keinen Hehl. Trotzdem hat sie versprochen, weiter vorsichtig zu bleiben. Yvonne: „Jetzt heißt's langsam und vorsichtig steigern und regelmäßig Rolle fahren und schwimmen. Zur Zeit schwimme ich noch bei den Triathleten vom TBC mit, Olafs Tri-Mannschaft. Später werde ich mir hier schon noch einen Schwimmverein suchen.“

 

NEUE HEIMAT
Umzug von Witten nach Stuttgart

Stuttgart, 28. Oktober. Nach Ende des Studiums und offensichtlich gut verheilender Knieoperation hat Yvonne inzwischen den nächsten Schritt ihrer Lebensplanung in Angriff genommen. Aus ihrer studentischen und über mehrere Jahre auch triathletischen Heimat ist sie zu ihrem Freund Olaf nach Stuttgart gezogen. "Irgendwas musste da ja mal passieren", so Yvonne. Anfangs war die Umstellung noch extrem, schließlich hat Yvonne im Prinzip ihr gesamtes Umfeld zwischen Ostwestfalen und dem Ruhrgebiet. "Das war schon komisch, hier kannte ich ja bisher niemanden", sagt Yvonne. "Aber das ändert sich langsam."

 

ES GEHT VORWÄRTS
Erste Schritte zum Comeback

Witten, 14. September 2005. "Ich war schon wieder schwimmen und kann ohne Krücken laufen, und gestern saß ich sogar schon eine Stunde auf dem Ergometer", sagt Yvonne. "Endlich wieder Fortschritte." An ein geregeltes Training ist zwar noch lange nicht zu denken, "aber ich habe endlich das Gefühl, es wird wieder alles normal", berichtet Yvonne. "Es tut so gut, den Körper mal wieder in Wallung  zu bringen."
Damit überwiegen im Zusammenhang mit Yvonnes Gesundheitszustand mal wieder die guten Nachrichten. Das Schwimmtraining besteht zwar bisher nur aus längeren Strecken mit Pull-Boy und ohne Programm, aber immerhin. Dazu kommen Krafttraining, Therapie und Trainingstherapie. "Es wird halt alles noch dauern, aber es wird auch ganz langsam wieder normal", sagt Yvonne.

 

FÄDEN GEZOGEN
Heilungsprozess veläuft gut

Witten, 5. September 2005. "Alles gut, ich soll mir keine Sorgen machen", so fasst Yvonne knapp zehn Tage nach ihrer Knieoperation den Stand der Dinge zusammen. Die Ärzte sind offensichtlich zufrieden. "Das Knie ist noch etwas dick", so Yvonne, "aber man hat mir gesagt, das sei normal. Da ist eine Narbe, die muss erstmal verheilen."
Bei der heutigen Kontrolluntersuchung wurden auch die Fäden gezogen. Yvonne, die schon seit vergangener Woche wieder aus dem Krankenhaus ist, fiebert jetzt schon dem ersten Training entgegen. "Wenn alles klappt, kann ich nächste Woche schon wieder vorsichtig mit dem Schwimmtraining starten", so die 29-Jährige.
Insgesamt wartet aber ein aufwändiges Aufbauprogramm auf die Siegerin des Ironman Switzerland von 2004. Zwischen drei und sechs Monate soll sie dafür einplanen, bis sie wieder voll ins Triathlongeschehen eingreifen kann. Aber die Prognosen sind gut. "Die Trainingstherapie beginnt ab sofort", sagt Yvonne. Der weitere von den Ärzten prognostizierte Zeitplan: Schon nächste Woche kann Yvonne bei weiter guter Heilung aufs Spinning-Bike und in vier Wochen darf sie ganz vorsichtig wieder ins Lauftraining starten. "Auf jeden Fall geht's weiter", steigt damit auch Yvonnes Zuversicht wieder, nach der Nullrunde in diesem Jahr 2006 wieder angreifen zu können."

 

OP GUT VERLAUFEN
Von Stefan Schwenke

Mülheim, 26. August 2005. Am gestrigen Vormittag ist Yvonne erfolgreich operiert worden. Der Mülheimer Sportarzt Maged al Sibai hat Eingriffe am rechten Knie und am linken Wadenbein vorgenommen. "Es ist wohl alles gut verlaufen", so Yvonne. Am Wadenbein wurde ein Stück am Knochen entfernt, im Knie die Probleme mit der Kniescheibe beseitigt. Und es gibt auch gleich noch weitere gute Nachrichten: "Der Knorpel ist entgegen anderer vorheriger Diagnosen in Ordnung", freut sich Yvonne.
Bis Mittwoch kommender Woche wird Yvonne nun noch im Krankenhaus bleiben müssen. Wenn alles glattgeht, geht's anschließend schon heim. "Und mit etwas Glück kann ich vielleicht in vier Wochen vorsichtig mit Aqua-Jogging anfangen", so die Ironman-Siegerin von Zürich. "Ich bin so froh, dass es endlich weitergeht und dass das dank Sofia so schnell geklappt hat." Sofia Schulte, Weitspringerin aus Hamm und Olympiateilnehmerin von Sydney hatte den Kontakt zum Spezialisten Maged al Sibai hergestellt."

 

ENDLICH OP-TERMIN
Von Stefan Schwenke

Witten, 17. August 2005. Mit der Knie-Opration am Donnerstag kommender Wochen hat die Arzt-Odyssey von Yvonne nun hoffentlich ein Ende. Der Mülheimer Sportarzt Maged al Sibai wird den Eingriff vornehmen. Den Kontakt zu dem Spezialisten hat die Hammer Weitspringerin Sofia Schulte, Olympiateilnehmerin von Sydney, der Ironman-Spezialistin hergestellt. "Sonst würde ich wohl noch immer suchen", so Yvonne, nachdem sie zuletzt von vier Ärzten auch vier Meinungen bekommen hatte. "Das hat mich total verunsichert." Mindestens eine Woche wird Yvonne nach der Operation im Krankenhaus bleiben müssen. Danach warten mindestens sechs Wochen Rehabilitation.
Wann Yvonne wieder ins Triathlongeschehen eingreifen kann, ist allerdings noch völlig offen. "Im Moment kann ich nichts planen", so Yvonne. "Aber ich bin froh, dass es jetzt endlich weitergeht. Vielleicht kann ich im Frühjahr schon wieder ins Trainingslager."

 

THÜRIG SIEGT IN ZÜRICH
Von Stefan Schwenke

Zürich, 17. Juli 2005. Die schweizer Radspezialistin Karin Thürig hat heute den Ironman Switzerland in Zürich gewonnen und tritt damit die Nachfolge von Yvonne an. Thürig benötigte für die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen 9:10:54 Stunden und setzte sich damit deutlich vor der Polin Ewa Dederko (9:44:38 Stunden) und Martin Lang aus Kelkheim (10:02:11 Stunden) durch. Nach der siebtbesten Leistung auf der Schwimmstrecke im Zürichsee hatte Thürig erwartungsgemäß mit superstarker Radleistung von 4:48:08 Stunden die Führung übernommen und bis ins Ziel nicht mehr abgegeben.
Yvonne feierte am Ironman-Wochenende derweil im kleinen Kreis und in weiterhin etwas gedrückter Stimmung ihren Geburtstag. "Im Moment darf ich gar nicht trainieren", so die nun 29-Jährige. "Aber wenigstens einen Vorteil hat das jetzt. Es kann nur besser werden." Bei ihrem Sieg vor Jahresfrist war Yvonne in Zürich 9:31:01 Stunden unterwegs gewesen.

 

SAISON VORERST ABGESAGT
Von Stefan Schwenke

Löhne, 23. Juni 2005. Yvonne hat die Saison 2005 vorerst gestrichen. "Diese Entscheidung fällt mir noch immer schwer, aber alles andere macht keinen Sinn", so die Siegerin des Ironman Switzerland, die weiter mit Knieproblemen kämpft. Bis zuletzt hatte die 28-Jährige gehofft, zumindest für die zweite Saisonhälfte in Form zu kommen, aber immer wenn sie zuletzt voll trainiert hat, gab es auch wieder Ärger mit dem Knie. Bereits vor dem Ironman auf Hawaii, den Yvonne auf Platz 13 beendete, hatte sie Probleme mit dem linken Knie. "Die Folge war dann eine Über- und Fehlbelastung des rechten Knies", musste Yvonne schmerzhaft feststellen. Grund für die Knieprobleme war, wie sich im Nachhinein herausstellte, eine Stressfraktur im Wadenbein noch vor dem Ironman Hawaii. Die Entscheidung zum Verzicht auf diese Saison ist letztlich die Notbremse.

Das Statement von Yvonne:
"Vom Herzen bin ich noch nicht so weit, dass ich die Saison wirklich aufgegeben habe. Ich habe ewig gehofft, war ständig beim Physiotherapeuten. Aber alles andere, als die Saison jetzt abzusagen, macht wohl keinen Sinn. Ansonsten schiebe ich das Problem nur immer weiter vor mir her. Das Gelenk scheint im Moment überlastet. Auch wenn diese Entscheidung mir sehr schwer fällt. Auch gegenüber allen, die mich in den vergangenen Wochen und Monaten in der Saisonvorbereitung unterstützt haben. Aber ich weiß echt nicht mehr, was ich sonst machen soll. Jetzt muss erstmal alles wieder heile werden. Dann greife ich neu an. Spätestens im nächsten Jahr. Aber ich hoffe ja irgendwie schon auf den November. Man braucht schließlich Ziele."

 

DIPLOMARBEIT IST WEG
Von Stefan Schwenke

Löhne, 10. Juni 2005. Große Erleichterung bei Yvonne. Mit der Diplomarbeit ist die Triathletin jetzt eine große Belastung los. "Donnerstag habe ich abgegeben", erzählt Yvonne. "Ich bin ja so froh, dass das jetzt endlich vorbei ist." Damit kann sich die 28-Jährige jetzt wieder - mehr oder minder - voll auf den Sport konzentrieren. Das Training läuft, den endgültigen Wettkampfplan gibt es aber noch immer nicht. Bei ihrem Heimspiel am Sonntag in Löhne wird Yvonne jedenfalls fehlen. "Ich wäre gerne gestartet, aber es passt noch nicht", so Yvonne. Die nächsten Tagen trainiert Yvonne jetzt in ihrer ostwestfälischen Heimat.

 

FOTOS ONLINE
Von Stefan Schwenke

Löhne, 8. Juni 2005. Es hat etwas gedauert - dafür gibt's jetzt gleich reichlich Bilder. Im Bereich "Bilder" gibt's jetzt statt wie bisher nur Fotos vom Sieg beim Ironman Switzerland auch Bilder von Yvonnes Premiere auf Hawaii, vom Ironman in Zürich 2003 sowie einen Blick in Yvonnes Triathlon-Bildarchiv. Wenn's geht sollen nun in den kommenden Wochen auch die letzten weißen Flecken dieser Homepage getilgt werden.

 

COUNTDOWN FÜR DIPLOMARBEIT
Von Stefan Schwenke

Witten, 19. Mai 2005. Der Countdown läuft: Zumindest für die Diplomarbeit kann Yvonne schon die letzten Tage zählen. "In zwei Wochen will ich die abgegeben haben", freut sich Yvonne schon auf die Zeit nach der Uni. Wie es sportlich in den kommenden Tagen weitergeht, steht dagegen noch nicht fest. Zwar kann Yvonne inzwischen wieder vernünftig trainieren, der Infekt hat jedoch Spuren hinterlassen. "Mir fehlen einfach rund drei Wochen", hat Yvonne ausgerechnet. Entsprechend ist auch der Saisonstart noch nicht sicher. "Ich würde gerne in Löhne starten, vielleicht auch schon in Harsewinkel. Aber dafür muss die Form zumindest halbwegs stimmen. Im Moment weiß ich nicht gar nichts", so Krömker. Offen ist auch noch die Langdistanz-Planung für diesen Sommer. "Für Hawaii und die Quali wird es schon ganz schön knapp", so die 28-Jährige. "Ich würde gerne schon dieses Jahr wieder nach Hawaii, aber ich weiß nicht, ob das noch klappt."

 

DURCHBILICK MIT RUDY PROJECT
Von Stefan Schwenke

Löhne, 14. Mai 2005. Sportbrillen von Rudy Project vervollständigen für diese Saison den Ausrüster-Pool von Yvonne weiter. Damit kann die Siegerin des Ironman Switzerland 2004 schon den fünften großen neuen Sponsor-Partner in ihrem Team begrüßen. Der Vertrag mit Rudy Project soll in den kommenden Tagen unterschrieben werden.

 

YVONNE STARTET FÜR DEN TV LEMGO
Von Stefan Schwenke

Lemgo, 2. Mai 2005. An ein wunschgemäßes Training ist zwar noch nicht zu denken, aber wenigstens in Sachen Verein ist nun für die kommende Saison alles geregelt. Yvonne kehrt aus dem Ruhrgebiet in ihre Heimat zurück und startet in diesem Jahr für den TV Lemgo. Damit ist sie nun auch sportlich wieder voll und ganz in Ostwestfalen zu Hause. Welche Starts sie in diesem Jahr für ihren neuen Verein absolvieren wird, steht derzeit noch nicht fest. "Einige Liga-Starts wären schön, aber da hat sie erstmal freie Hand", sagt Norbert Aulenkamp, Team-Manager in Lemgo.

 

ERNEUT AUSSER GEFECHT
Von Stefan Schwenke

Löhne, 21. April 2005. Es lief fast schon zu gut... Kaum aus dem Trainingslager zurück ist Yvonne vorerst wieder außer Gefecht gesetzt. Ein Magen-Darm-Infekt zwingt die 28-Jährige vorläufig zur Trainingspause. "Das kann echt nicht wahr sein, so langsam läuft mir die Zeit davon", ist Yvonne ratlos. Der einzige, wenn auch kaum tröstliche Vorteil: Ohne Training kann sich Yvonne weiter um ihre Diplomarbeit kümmern, die derzeit im Endstadium steckt. Viel lieber würde sie aber trainieren. "Ein bisschen werde ich ja nervös", gibt Yvonne zu, wenn sie sich ihre bisherige Saisonvorbereitung anschaut. Trotzdem ist die nächsten Tage nichts zu machen. Zuerst muss jetzt der Infekt aus dem Körper.

 

„FAST WIE URLAUB“
Von Stefan Schwenke

Witten, 13. April 2005. Wenn das Training gut läuft, steigt automatisch auch die Stimmung. "Es war fast wie Urlaub", berichtet Yvonne nach ihrer Rückkehr aus Andalusien. In ihrem zweiten Trainingslager dieses Frühjahres hat sich die 28-Jährige mit reichlich Radkilometern für die kommende Saison versorgt. "Es lief echt gut, die Andalusien war total super", so die begeisterte Kurzzusammenfassung des Trainings-Camps in Spanien. Insgesamt zehn Tage hatte Yvonne dort mit ihrem Trainer Ingo Frantzki vor allem auf dem Rad gearbeitet. Nun ist Yvonne zurück in Witten und muss sich erstmal wieder an weniger angenehme Temperaturen gewöhnen.

 

KILOMETER IN SPANIEN
Von Stefan Schwenke

Huelva, 9. April 2005. Es geht vorwärts, die Form kommt. Bei optimalen Trainingsbedingungen sammelt Yvonne derzeit fleißig Kilometer in Andalusien. "Das Wetter ist super, die Lanschaft auch", meldet Yvonne aus dem spanischen Süden. Im Bereich zwischen Huelva und der Straße von Gibraltar trainiert die Triathletin gemeinsam mit ihrem Trainer Ingo Frantzki. Das einzige Problem: "Mein Hintern tut weh", so Yvonne nach der ersten Woche Training auf spanischem Asphalt. Ein paar Tage bleiben der 28-Jährigen jetzt noch, ihren Körper weiter an die Belastungen der neuen Saison zu gewöhnen. Am Mittwoch geht’s zurück in die Heimat.

 

TRAINING IN ANDALUSIEN
Von Stefan Schwenke

Düsseldorf, 2. April 2005. Nur knapp zwei Wochen nach Abschluss des ersten Trainingsblocks auf Mallorca ist Yvonne schon wieder in den Süden gestartet. Diesmal sollen im Umland Sevillas in Andalusien Kilometer gesammelt werden. "Vor allem lang und locker, die nächsten Tage stehen Ausdauer und Grundlagentraining im Mittelpunkt", so Yvonne vor dem Start mit Air-Berlin-Flug AB-8504 aus Düsseldorf zum Programm der kommenden Tage. Als Trainingspartner für die nächsten Tage fliegt Yvonnes neuer Trainer Ingo Frantzki mit in Spanien. Zurück in Deutschland will Yvonne am 13. April sein. "Ich hoffe, dass es dann auch mal mit der Saisonplanung weitergeht", so Yvonne. Details zu den Wettkämpfen dieses Jahres stehen bisher nicht fest.

 

DAS TEAM WÄCHST
Von Stefan Schwenke

Löhne, 21. März 2005. Zum Schluss ging alles ganz schnell. Kaum aus dem Trainingslager auf Mallorca zurück kann Yvonne zwei neue Partner präsentieren. Zum Team ihrer Sponsoren gehören nun auch der Sportnahrungshersteller Maxim und Laufsport Bunert. Damit bekommt Yvonne zur neuen Saison weiter Rückendeckung und verstärkt Planungssicherheit. "Das ist ein gutes Gefühl", freut sich Yvonne auf die Zusammenarbeit mit ihren neuen Partnern. Während Maxim logischerweise für den Nachschub an Kohlenhydraten und Energie sorgen soll unterstützt Bundert die Siegerin des Ironman Switzerland mit Equipment. Als nächstes steht jetzt die Unterschrift bei Yvonnes neuem Verein an. "Eine Entscheidung fällt in den nächsten Tagen", so Yvonne. Viel Zeit bleibt ihr ohnehin nicht mehr, schon am 2. März geht's für die Siegerin des Ironman Switzerland erneut ins Trainingslager. Diesmal ist Andalusien Ziel der weiteren Saisonvorbereitung.

 

TALKRUNDE MIT KRÖMKER
Von Stefan Schwenke

Blomberg, 17. März 2005. Triathletin Yvonne Krömker gehört am morgigen Abend in Blomberg zur illustren Gästeschar des Ostwestfälischen Sportstudios. Zur fünften Auflage der Talkrunde werden außer Krömker noch Fußball-Weltmeister Olaf Thon vom FC Schalke 04, Alexander Löbe vom Fußball-Regionalligisten SC Paderborn, Volleyballerin Anne-Kathrin Schade vom USC Münster sowie der Manager des TBV Lemgo, Fynn Holpert, erwartet. Die Gesprächsrunde wird geleitet von den Moderatoren Jens Fillies und Thomas Lörkens. Karten für das 5. Ostwestfälische Sportstudio gibt es bei der Geschäftsstelle der Lippischen Landeszeitung in Blomberg, bei der Sparkasse Blomberg und bei Foto Brink am Markt in Blomberg. Im Vorverkauf kostet eine Karte sechs Euro, an der Abendkasse sieben Euro.

 

MALLORCA-TRAININGSLAGER
Von Stefan Schwenke

Löhne, 15. März 2005. "Fürs Einrollen war es okay", bilanziert Yvonne Krömker nach dem ersten Trainingslager des Jahres. Vor allem im ersten Teil des Mallorca-Aufenthaltes litt die Saisonvorbereitung der 28-Jährigen unter dem schlechten Wetter. "Wir mussten fast alles anziehen, was wir dabei hatten", so Yvonne. Dafür hatten Yvonne und ihr Trainingspartner Sascha Peschel die Baleareninsel während der ersten Tage noch fast für sich allein. Die meisten anderen Radfahrer und Triathleten fliegen erst in diesen Tagen auf die Insel.

 

ABFLUG INS TRAININGSLAGER
Von Stefan Schwenke

Löhne, 1. März 2005. Endlich gilt die Konzentration wieder nur dem Sport. Heute ist Yvonne Krömker ins erste Trainingslager des Jahres abgereist. Auf Mallorca will die 28-Jährige gemeinsam mit ihrem Trainingspartner Sascha Peschel nach Möglichkeit bei gutem Wetter eine erste Grundlage für die Saison legen. Ausgangspunkt für das Inseltraining ist Sa Coma bei Cala Millor. In der Heimat wird Yvonne am 15. März zurück erwartet.

 

SPORTLERIN DES JAHRES
Von Stefan Schwenke

Löhne, 28. Januar 2005. Yvonne Krömker ist Löhnes Sportlerin des Jahres. Bei der Sportlerehrung ihrer Heimatstadt setzte sich die Siegerin des Ironman Switzerland knapp vor der Fußball-U19-Weltmeisterin Lena Gößling durch. Letztlich hätte die Schinderei und Quälerei der Einzelsportart Triathlon den Ausschlag für Yvonne gegeben, so die Jury. Die Ehrung wurde in feierlichem Rahmen von Löhnes Bürgermeister Kurt Quernheim vorgenommen.

 

YVONNE FÄHRT GIANT
Von Stefan Schwenke

Löhne, 13. Januar 2005. Pünktlich zum Start ins neue Jahr kann Yvonne einen neuen Partner präsentieren. Wie die Radprofis von T-Mobile fährt die Ironman-Siegerin künftig auf GIANT. Die letzten Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden am Wochenende geklärt. In den nächsten Wochen soll das neue Material geliefert werden. Yvonne bekommt ein ähnliches Rad wie das Team von Jan Ullrich. Im Gegensatz zum Tour-de-France-Sieger kommt Triathlon-Leichtgewicht Yvonne aber mit etwas weniger Steifigkeit aus - das wiederum macht sich auch im Gewicht des Carbonrades bezahlt.
Die Webseite von Yvonnes neuem Partner: www.giant-bicycles.com

 

ABSCHALTEN UND ABTAUCHEN
Von Stefan Schwenke

Löhne, 22. Dezember 2004. In den kommenden Tagen will Yvonne erstmal Abstand gewinnen. Weniger vom Triathlon, der ist im Moment ohnehin in den Hintergrund gerückt, als von der Uni. Die Diplomarbeit spannt die Sportstudentin derzeit voll ein. Obwohl Yvonne auch für den Winterurlaub, den sie gemeinsam mit ihren Eltern in Dänemark verbringt, einige Bücher im Gepäck hat, ist jetzt erstmal Ruhe angesagt. "Das wurde auch langsam Zeit", sagt Yvonne. Die vergangenen Wochen waren auch ohne die normale Trainingsbelastung meist Stress pur. Diplomarbeit, Besuche beim Physiotherapeuten, dazwischen Sponsorengespräche und noch das normale Leben einer 28-Jährigen und natürlich zumindest ein bisschen Training. Wenigstens für ein paar Tage soll nun alles etwas ruhiger werden. Yvonne will erst im neuen Jahr wieder zurück nach Deutschland kommen.
Bis dahin wünschen das Redaktionsteam von www.yvonne-kroemker.de und natürlich Yvonne allen Besuchern dieser Seite ein schönes Weihnachtsfest, ein gutes Neues Jahr und - sofern selbst im Triathlon aktiv - eine spannende und erfolgreiche Saison 2005.

 

YVONNE NUN AUF PLATZ 13
Von Stefan Schwenke

Löhne, 16. November 2004. Einen Monat nach Hawaii und wenige Tage nach Bekanntwerden der positiven Dopingprobe von Nina Kraft ist es nun offiziell. Yvonne rückt im Gesamtklassement des wichtigsten Rennens der Welt von Platz 14 auf Platz 13. vor. Die veranstaltende World Triathlon Corporation hat das Ergebnis am Montag (Ortszeit) entsprechend korrigiert, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) heute meldet. Ironman-Siegerin ist nun die Schweizerin Natascha Badmann, Nicole Leder ist nun Zehnte und hat damit ihren Startplatz für das kommende Jahr bereits sicher.

 

SCHLECHTE NACHRICHTEN
Von Stefan Schwenke

Löhne, 10. November 2004. Eigentlich hätte Yvonne heute Grund zum Feiern gehabt. Nach dem Ironman Hawaii ist nun auch die mündliche Prüfung an der Uni überstanden. „Es ging so“, sagt Yvonne. Aber jetzt ist es geschafft. Mitten in die Erleichterung platzte per Handy jedoch die Nachricht von der positiven Dopingprobe der Hawaii-Siegerin Nina Kraft, die nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung inzwischen Doping mit Erythropoetin (Epo) zugegeben hat. Damit rutscht Yvonne im Ergebnis des Ironman Hawaii voraussichtlich um einen Platz nach vorne und ist nun 13. des wichtigsten Triathlons der Welt. „Ich verstehe das nicht. Dann lieber auf Platz 14 landen als sowas zu machen“, sagt Yvonne. Und spricht sich für ein umfassenderes Kontrollsystem aus. „Ich bin auch bereit, einen Beitrag dafür zu zahlen, wenn es in Zukunft endlich auch Trainingskontrollen gibt.“ Positiv an der Sache ist für Yvonne nur eins: „Ich finde es gut, dass sie sie erwischt haben.“

 

ERSTMAL PAUSE
Von Stefan Schwenke

Löhne, 24. Oktober 2004. Am heutigen Sonntag ist Yvonne wieder in der Heimat gelandet und erstmal todmüde. Der Ironman ist noch nicht verdaut, die Zeitumstellung tut ebenfalls ihren Teil dazu. „Jetzt muss ich erstmal alles verdauen“, sagt Yvonne nach ihrer Rückkehr. „Und dann mal sehen, wie es weitergeht.“ Aus sportlicher Sicht gibt es jetzt erstmal eine richtige Pause, die für Knie, Regeneration und Uni gleichermaßen wichtig ist. Nur der Kopf beschäftigt sich schon jetzt mit der neuen Saison. „Klar, Gedanken mache ich mir schon“, sagt Yvonne. „Aber im Moment habe ich ja noch ein bisschen Zeit.“ Zeit, die sie nutzen will, auch ihr sportliches Umfeld neu zu sortieren. Außerdem hofft sie, nach ihrer Rückkehr aus dem Pazifik nun endlich auch mit den Sponsorengesprächen weiter zu kommen. Das Ergebnis auf Hawaii scheint das Interesse von weiteren Sponsoring-Partnern an der 28-jährigen Ironman-Siegerin von Zürich jedenfalls weiter gesteigert zu haben.

 

„SCHMERZEN WIE NOCH NIE“
Von Stefan Schwenke

Kailua-Kona, Hawaii, 16. Oktober 2004. Der Hawaii-Ironman 2004 ist Geschichte, Yvonne hat mit Rang 14 in der absoluten Weltelite nicht nur die eigenen Erwartungen an das Ergebnis übertroffen, sondern ist auch in neue Schmerz-Dimensionen vorgestoßen. „Ich hatte Schmerzen wie noch nie“, sagt die 28-Jährige nach dem Wettkampf. Der einzige Vorteil: Auf der Laufstrecke wurde es so schlimm, dass sie selbst das angeschlagene Knie nicht mehr gespürt hat. „Da erreicht man wohl ein Schmerzlevel, da schaltet der Körper fast ab“, sagt Yvonne. 10:25:02 Stunden war die Sporstudentin aus Löhne auf Hawaii unterwegs und sieht noch Potential: „Zehn Minuten habe ich quasi verschenkt, weil ich mich echt zurückgehalten habe“, so Krömker.
Schon um vier Uhr war am Wettkampftag die Nacht zu Ende. Um 6.45 Uhr ging Yvonne bei ihrer Hawaii-Premiere im Feld der Profis auf die 3,9 Kilometer lange Schwimmstrecke im Pazifik. „Das war eine reine Klopperei, man wird gezogen, gedöppt, gedrückt und geschlagen“, sagt Yvonne. Viele nennen es auch „die Waschmaschine“. Besonders ärgerlich: Auch ihrer Teamkameradin Nicole Leder kommt Yvonne im Wasser öfter näher, als sie es sich wünscht: „Wir sind echt drunter und drübergeschwommen, das war so eine Anspannung, echt Hölle.“ Dazu kommt, dass sich Yvonnes Gruppe bei hohem Seegang im Pazfik verschwimmt und erst nach einem großem Umweg wieder an den Pier kommt. Mit 1:01:09 Stunden braucht Yvonne fast acht Minuten länger, als sie gewöhnlich zum Auftakt eines Ironman unterwegs ist.
Das Chaos setzt sich in der Wechselzone fort. Fast drei Minuten braucht Yvonne, bis sie auf dem Rad setzt. „Es ging total drunter und drüber.“ Danach kommt die Hölle auf dem Rad. Es ist heißer als gewöhnlich und viel windiger. „Dass es auf Hawaii immer windig ist, wusste ich ja“, erzählt Yvonne. „Aber so windig? Teilweise war es so böhig, dass ich mich nicht getraut habe, den Lenker loszulassen, um zu essen und zu trinken. Das war der Hammer.“ Dazu kommt eine Einsamkeit, wie es sie bei keinem anderen Ironman der Welt gibt.
Die meiste Zeit fahren die Athleten auf Hawaii mehr oder minder geradeaus durch die Lavawüste. Die einzige Straße ist gesperrt, nur an wenigen Punkten kommen die Fans und Betreuer an die Strecke. Außerdem macht das Knie wieder Ärger. „Es wurde wirklich zum Kampf“, so Yvonne. „Es waren tierische Schmerzen.“ An der Wendemarke bei Hawi hat die Studentin den Kampf eigentlich schon verloren. „Ich wollte schon aufgeben, aber da ich ja eh wieder zurück musste, habe ich einfach einen Gang rausgenommen und bin zurückgefahren. Der Körper hat immer nur gesagt, ich will nicht mehr, es geht nicht mehr. Nur der Kopf wollte weiter.“ 7:06:27 Stunden ist Yvonne letztlich auf den 180 Radkilometern unterwegs. Kein Athlet kann bei den Bedingungen des Jahres 2004 an normale Radzeiten anschließen.
Nach 2:44 Minuten für den zweiten Wechsel kann Yvonne ihre 42,195 Kilometer lange Paradedisziplin in Angriff nehmen. Zum Start der Marathonstrecke hat sie das Ziel aber schon fast aufgegeben. „Ich bin nur gehumpelt, habe mir gesagt, fünf Kilometer probiere ich es aus.“ Aber dann fühlt sich alles zumindest besser an, als noch auf dem Rad. Die Hölle ist es trotzdem. „Es war einfach nur heiß. Die Verpflegungsstationen, eigentlich nur eine Meile auseiander lassen ewig auf sich warten.“ Mit Eis unter der Kappe versucht Yvonne den Körper zu kühlen. Aber auch das wirkt nur kurz. Außerdem zwingt der Magen zu Toilettenstops. „Drei Mal musste ich anhalten“, so Yvonne. Trotzdem kämpft sich die Löhnerin immer weiter nach vorne und liefert mit 3:15:51 Stunden gar die siebtbeste Marathonzeit aller Teilnehmerinnnen ab. Am Ende übertrifft sie beim deutschen Doppelsieg durch Norman Stadtler und Nina Kraft auch die eigenen Erwartungen. „Das hatte ich nie erwartet, erst recht nicht nach den Problemen zuletzt“, so Yvonne. Noch mit Schmerzen in den Beinen gehen die Gedanken dabei schon zum nächsten Jahr. „Wenn alles klappt müsste mit der Erfahrung dieses Jahres das Ergebnis 2005 doch noch zu toppen sein“, hofft Yvonne. Die Zukunft spricht für Yvonne. In den gesamten Top 20 des Ironman auf Hawaii waren nur zwei Athletinnen jünger als die Studentin aus Ostwestfalen.
Ergebnisse von Hawaii: liveupdate.ironmanlive.com

 

DIE SPANNUNG STEIGT
Von Stefan Schwenke

Kailua-Kona, Hawaii, 11. Oktober 2004. Die letzten Tage zu Yvonnes Hawaii-Debüt sind angezählt. Parallel zur Vorstartspannung steigt auch die Nervosität. Wenn das Knie hält, will Yvonne am Samstag (16. Oktober) beweisen, was ihr Sieg beim Ironman Switzerland bei den Weltmeisterschaften wert ist. Unter Druck setzt sich die 28-Jährige aber nicht. „Ich habe ja nichts zu verlieren. Erst recht, nachdem in der Vorbereitung einiges sicher nicht optimal gelaufen ist“, so Krömker. Der Frust ist inzwischen vergessen, die Angst vor neuen Problemen mit dem Knie noch nicht ganz. Beim Training auf Lanzarote hatte sich das rechte Knie mit heftigen Schmerzen zurückgemeldet. Danach hat Yvonne das Training etwas reduziert.
Die verbleibenden Tage bis Samstag sind nun der Regeneration und der Akklimatisation gewidmet. „Das wird schon werden“, gibt sich Yvonne trotz aller Probleme vor ihrem ersten Start auf der Pazifik-Insel zuversichtlich. Also gilt es, am Samstag die Daumen zu drücken!

 

DER COWNTDOWN LÄUFT
Von Stefan Schwenke

Löhne, 1. Oktober 2004. Der Countdown zum größten Triathlon-Ereignis des Jahres läuft uns Yvonne ist dabei. „Ich werde starten“, hat sich Yvonne entschieden, auch wenn das Knie ihr noch immer Sorgen macht. Das Vorbereitungskilometer hat die 28-Jährige nach dem Lanzarote-Trainingslager kräftig gekürzt, erstmal steht die Ruhe für das angeschlagene Knie im Vordergrund. Das geplante zweite Trainingslager hat Yvonne ganz gestrichen. „Aber das wird schon“, lässt sich die Studentin nicht unterkriegen. „Im Zweifel nehme ich den Wettkampf einfach als Erfahrung, damit ich für das nächste Jahr weiß, was auf mich zukommt.“
Nach ihrem Sieg beim Ironman Switzerland gehört Yvonne für die Fachmedien schon zum erweiterten Favoritenkreis. Das Magazin „Triathlon“ schreibt: „Auf den deutschen Langdistanz-Nachwuchs lohnt es sich zu schauen - zum Beispiel auf Yvonne Krömker. Nach ihrem zweiten Platz beim Ironman Zürich 2003 folgte ihr erster Ironman-Titel in der Schweiz und jetzt ihr Profi-Debüt auf Hawaii.“ Das Radmagazin „Tour“ erwähnt Yvonne ebenfalls: „Neben Nina Kraft gehen aus deutscher Sicht Sonja Heubach, Nina Fischer, Yvonne Krömker und Nicole Leder aussichtsreich ins Rennen.“
Knapp zwei Wochen vor dem Hawaii-Start häufen sich parallel zu den letzten Reisevorbereitungen auch die Anfragen der regionalen Medien wieder. „Ich weiß gar nicht, wie ich das alles schaffen soll, das ist ganz schöner Stress“, hat Yvonne festgestellt. „Nach Hawaii kümmere ich mich erstmal nur noch um die Uni.“ Yvonnes Flug in den Pazifik startet am 7. Oktober in den frühen Morgenstunden ab Hannover.

 

YVONNE VON DER INSEL ZURÜCK
Von Stefan Schwenke

Löhne, 12. September 2004. Der Wind und die Angst um das Knie haben Yvonnes Wochen auf Lanzarote bestimmt. Am Sonntagabend (12. September) ist sie mit Flug LT 121 wieder in Düsseldorf gelandet und damit jetzt zurück in der Heimat und zurück im Stress. „Jetzt geht das Chaos wieder los, alles irgendwie organisiert zu kriegen“, so Yvonne.
Trotzdem freute sie sich noch am Flughafen auf die nächsten Tage zwischen Witten und Löhne. „Auf Lanzarote war es einfach nur heiß, das war der Hammer“, so die 28-Jährige. Heftiger Wind machte das Training zusätzlich schwierig. „Aber damit konnte ich mich schonmal an Hawaii gewöhnen, das war ja mein Ziel“, sagt Yvonne. Mehr Sorgen machte ihr zwischenzeitlich das linke Knie, das nach einer 30-Kilometer-Laufeinheit dringend einen zusätzlichen Ruhetag verlangt hat. „Aber das wird schon“, ist Krömker trotzdem zuversichtlich.
Ähnlich sieht sie auch die anstehenden Gespräche mit neuen Sponsoren. Neben der Stadt Löhne, die ihre Vorzeigesportlerin für Hawaii mit einem Zuschuss unterstützt, haben noch verschiedene Unternehmen Interesse bekundet, eine Partnerschaft mit Yvonne einzugehen. Trotzdem steht in den kommenden Wochen das Training im Mittelpunkt. Wenn alles klappt, fliegt Yvonne dazu in der kommenden Woche noch ein paar Tage nach Mallorca. Unter Umständen soll dort noch ein Testwettkampf eingeplant werden. Nach Hawaii geht es für die Ironman-Switzerland-Siegerin dann in der ersten Oktober-Woche.

 

YVONNE TRAINIERT AUF LANZAROTE
Von Stefan Schwenke

Löhne, 30. August 2004. Nach einigen chaotischen und stressigen Wochen in der Heimat kann sich Yvonne jetzt vorübergehend wieder voll dem Training widmen. Seit Sonntag (29. August) ist sie auf Lanzarote unterwegs, um die Vorbereitung für die Premiere auf Hawaii voranzutreiben. Bei Temperaturen um 30 Grad, Sonnenschein und teils heftigem Wind kommt dabei in der Lava vielleicht schon die richtige Stimmung auf. Sorgen bereitet Yvonne allerdings weiter ihr Knie, das sich offensichtlich noch immer nicht von der Belastung des Ironman Switzerland erholt hat. „Ich hoffe, das hält alles, erstmal abwarten“, war Yvonne vor dem Abflug jedoch vorsichtig optimistisch.
Genauso fällt auch Yvonnes Fazit der Sponsorensuche aus. Nachdem ihr Erfolg in Zürich ein ziemliches mediales Echo hervorgerufen hat sind inzwischen auch die ersten Kontakte geknüpft. Unter anderem ist Xterra Wetsuits nun offizieller Partner von Yvonne und wird sie für die kommenden Jahre mit wärmenden Neoprenanzügen versorgen. Die Gespräche mit weiteren potentiellen Sponsoren laufen. Die Zeit bis Hawaii steht nun ganz im Zeichen des Trainings. Zwischendurch wird Yvonne zwar auch weiterhin ein wenig an ihrer Diplomarbeit basteln, bis Mitte Oktober hat jedoch der Sport absolute Priorität. Falls der Zeitplan es zulässt geht es im Anschluss an Lanzarote nochmals für ein paar Tage nach Mallorca - auch um neue Fotos zu machen.

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